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GHG-Historie

40 Jahre GHG-Sarstedt

Sarstedt
. Im Jahr 2015 feierte die GHG-Sarstedt, die Werbegemeinschaft für Handel und Gewerbe, ihren 40. Geburtstag. Dies nimmt die GHG zum Anlass, an einige bisherige Aktionen zu erinnern. 1974 luden die Geschäftsleute Wolfdietrich Traeger, Dietmar Pietsch und Oskar Herden die Sarstedter Einzelhändler zu einer Versammlung in die damalige Gaststätte „Kupferkanne“ ein. Der Grund: die Handelskette „Real-Kauf“ plante, auf 30.000 qm Grundfläche einen Verbrauchermarkt mit 12.000 qm Verkaufsfläche zu errichten. Die Einzelhandelsgeschäfte in Sarstedt hatten zu diesem Zeitpunkt eine Gesamtverkaufsfläche von 6.000 qm.

Im Februar 1975 wurde der Einspruch gegen den Bau an die Stadt Sarstedt schriftlich formuliert. Und er hatte Erfolg! Leider ist es der GHG in den Jahren danach nicht mehr gelungen, die Stadtverwaltung davon zu überzeugen, dass zu viele Märkte „auf der grünen Wiese“ der Innenstadt Schaden zufügen können.

GHG-Gründungsjahr 1975
Im April 1975 gründete die Kaufmannschaft in der Gaststätte Sundermann die Gemeinschaft für Handel und Gewerbe, kurz GHG, 1. Vorsitzender wurde Wolfdietrich Traeger, Schatzmeister Oskar Herden und das Amt des Schriftführers übernahm Raimund Schmidt. Schon im Dezember desselben Jahres fand der erste Weihnachtsmarkt statt.

Im November 1976 schaffte die GHG die Weihnachtssterne und Lichterketten für die Hausfassaden an. Von da an wurden jährlich Weihnachtsmärkte durchgeführt. Im Jahr 1983 zählte die GHG bereits 63 Mitglieder. Es folgten zahlreiche weitere Aktionen: 1984 ging zum ersten Male „eine Stadt auf Reisen“. Ziele dieser Fahrten, die auf großes Interesse mit beachtlichen Teilnehmerzahlen stießen, waren beispielsweise Bremen und Lübeck. Ab 1986 erfreuten sich Sarstedts Kinder an den jährlichen Nikolausaktionen in den Sarstedter Geschäften.

GHG-Sponsoren der Bremenfahrt April 1984
GHG-Sponsoren der Bremenfahrt April 1984
Besuch der "Bremer Stadtmusikanten" 1984
Besuch der "Bremer Stadtmusikanten" 1984
Vor dem Lübecker Holstentor 1987
Vor dem Lübecker Holstentor 1987

Ziel sind durchgehende Öffnungszeiten
Noch zweimal wechselte der 1. Vorsitzende, bis im April 1987 Oskar Herden zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. Seit dieser Zeit kämpft die Mehrheit im Vorstand nun schon für durchgehende Öffnungszeiten im Einzelhandel. Die Einzelhändler, die über Mittag geöffnet haben, möchten diesen Umsatz nicht mehr missen. Die GHG hofft, dass sie diejenigen, die ihr Geschäft über Mittag schließen, auch noch zu bekehren, da die durchgehende Öffnung dem Wunsch vieler Kunden entspricht.

1988 wurde der Slogan „Sarstedter sind netter“ durch einen von der GHG beauftragten Werbefachmann geprägt, außerdem überreichte die GHG dem damaligen Bürgermeister Walter Gleitz die Bürgermeisterkette.

Aber auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz: 1991 fand der erste „Jazz-Frühschoppen“ vor dem Rathaus statt, ein Jahr später wurde von der GHG eine neue Weihnachtsbeleuchtung angeschafft. Der Vorstand übergab die ausrangierte Beleuchtung der Kaufmannschaft in Taucha bei Leipzig.

Oskar Herden wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt
In den nächsten Jahren folgten viele attraktive Aktionen. Gern erinnert man sich an das Schweinerennen, die Auto-Schautage, Sportlerfeste mit Tombola, an den Dukaten-Esel oder die Aktion „In Sarstedt tanzt der Bär“ sowie zahlreiche lange Samstage mit verkaufsoffenen Geschäften.

Im Januar 1997 kandidierte Oskar Herden nach 10-jähriger Amtszeit nicht mehr für das Amt des 1. Vorsitzenden. Sein Nachfolger wurde Eckhard Böning, Oskar Herden wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Im selben Jahr fand der erste „verkaufsoffene Sonntag“ statt der im darauf folgenden Jahr den Namen „Kartoffelmarkt“ erhielt.

1999 überreichte die GHG das erste Mal den „Jährlichen Förderpreis“ in Höhe von 1.000 DM. Im Jahr 2000 dann feierte die GHG ihr 25-jähriges Jubiläum und der erste „Maimarkt“ wurde organisiert. Er hat sich in den Folgejahren wie der „Kartoffelmarkt“ zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt, zu dem Tausende von Besuchern anreisen.

Herold und Dukatenesel vor dem Holztorhaus

Weihnachtsgewinnspiel mit Auto-Verlosung
2001 wurde dann aus dem „Jazz-Frühschoppen“ der „Bayrische Frühschoppen“. Entgegen aller Unkenrufe wie „so etwas läuft bei uns im Norden nicht“ findet er im Jahr 2016 nun schon zum 14. Male statt und erfreut sich sogar bei Regenwetter großer Beliebtheit. 2001 kamen zudem weitere Aktionen dazu wie das erste „Innerste-Stadtfest“ in Verbindung mit dem Kartoffelmarkt, und auf Initiative von Harald Petri das erste Weihnachtsgewinnspiel mit Auto-Verlosung. 2003 wurde Harald Petri zum 1. Vorsitzenden gewählt. Im selben Jahr führte die GHG den ersten verkaufsoffenen Sonntag im Advent durch. Auch wurde der erste „Dauerweihnachtsmarkt“ aus der Taufe gehoben.

Den sich ändernden Bedürfnissen der Sarstedter wurden die Veranstaltungen im Laufe der Zeit angepasst. Aber auch neue Auflagen der Behörden mussten umgesetzt werden. So wurde aus dem verkaufsoffenen Sonntag im Advent die „Schlemmermeile“ bzw. der „Goldene Oktober“ am letzten Oktoberwochenende. Nachdem Marlene Franke und Harald Petri sich nach jahrelangem Vorstandsvorsitz „zur Ruhe gesetzt“ haben führt seit 2013 Roger Olbinsky den Verein.

GHG-Lotterie 2002 Hauptpreis - ! ein Auto !

Dank der GHG an zahlreiche Helfer und Unterstützer
Alle diese Aktionen sind in ehrenamtlicher Arbeit von Vorstand und Mitgliedern auf die Beine gestellt worden. Deshalb möchte sich der Vorstand an dieser Stelle im Namen der gesamten GHG bei all denen herzlich bedanken, die in den vergangenen 40 Jahren Arbeit im Vorstand geleistet und zum Gelingen dieser Aktionen beigetragen haben, verbunden mit dem Dank dafür, dass alle Helfer neben ihrer Selbstständigkeit noch Zeit gefunden zu haben, tatkräftig mit anzufassen.

Bedanken möchte sich die GHG aber auch bei der Stadt Sarstedt und dem Stadtbauhof für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit und die Unterstützung bei allen ihren Aktionen. Ein weiterer Dank gilt dem THW, der Polizei und Feuerwehr und last but not least bei allen Vereinen, die die GHG bei ihren Aktionen unterstützten oder sich mit eigenen Aktivitäten beteiligten. Die Gemeinschaft für Handel und Gewerbe hofft, sie alle werden auch in Zukunft zur GHG und zu Sarstedt stehen, denn alle Beteiligten haben ein gemeinsames Ziel: es gilt, Sarstedt zwischen Hannover und Hildesheim nicht untergehen zu lassen. Roger Olbinsky: „Wir alle möchten erreichen, dass die Menschen hier nicht nur mehr oder weniger zufällig wohnen und arbeiten, sondern dass sie gern in Sarstedt leben, gern hier einkaufen und gern mitmachen. Wenn Viele an diesem Ziel mitarbeiten, können wir dafür sorgen, dass Sarstedt weiterhin eine attraktive Einkaufsstadt bleibt“. (Quelle: Kleeblatt)